Der Höllentrip ins Elend

Tja, wo fange ich an…. Am besten am Anfang…


Im Rahmen meiner Ausbildung zum Industriekaufmann, kam meine glohrreiche Firma auf die Idee, mich nach Bayern zu schicken. Ins Hauptwerk. Damit ich mal sehe, wie da gearbeitet wird und auch da mal arbeiten kann, um mein unglaubliches Können und meine sagenhafte Kompetenz demonstrieren zu können. Zum Vergleich: Der Betrieb hat etwa 160 Mitarbeiter, das Werk West (wo ich arbeite) hat ca. 30.

Ändert aber nichts daran, dass wir das gleiche machen und im Prinzip die gleichen Abläufe stattfinden. Aber egal. Man will mich für Unkosten in Höhe von grob geschätzt 2000€ für Wochen da rutner schicken, also mache ich das. Vlt. Bedeutet das ja, dass dem Betrieb an mir was gelegen ist und ich danach übernommen werde….außerdem ist es ja eine Probe meiner Selbstständigkeit und bestimmt ne nette Erfahrung.

Ja…gut, soweit die Versuche mir krampfhaft was positives ein zu reden.

Zunächst sind vielleicht die organisatorischen Überlegungen bzw. Planungen zu nennen:

Ich erfahre ungefähr ´ne Woche vor Antritt der Reise, dass ich mit meinem 13 Jahre alten Fiat Punto die 600 km da runter fahren soll (30 cent km-geld). Dort beziehe ich ein kleines Appartment (dazu später mehr) und fahre dann die 10 km von da aus mit meiner Karre zur Arbeit. An den Wochenenden darf ich auf Firmenkosten mitm Zug nach Hause fahren (Freitags Mittags) und Sonntags Abends muss ich dann wieder in Bayern sein. Am Ende der 4. Woche fahre ich dann mit meinem Auto wieder nach Hause und kann dann in der Heimat weiter arbeiten. In diesen 4 Wochen werde ich in jeder Woche in einer anderen Abteilung arbeiten, um möglichst viel mit zu kriegen. Achja und Spesen für jeden Tag gibet auch.


Klingt ja jetzt doch eigentlich ganz okay.

29.9.07 14:03

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